Läufernachrichten
Deutsch-japanisches Mix-Duo beim „GemeinsamRun“ in Karlsruhe.
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Geschrieben von: Stich Manuel
Dienstag, 22. September 2020

(hei) Fast alle Laufveranstaltungen fallen in diesem Jahr der Corona-Epidemie zum Opfer, so auch der immer gut frequentierte Fiducia/GAD Baden Marathon in Karlsruhe. Die findigen Veranstalter hatten sich aber zum gleichen Termin eine besondere „Ersatzveranstaltung“ ausgedacht, nämlich den „GemeinsamRun“, einen Halbmarathon für Lauf-Duos unter besonderen Corona-Bedingungen. Teilnehmen durften insgesamt nur 500 Laufpaare, die Hälfte davon in zwei 250er Blöcken, getrennt durch 1 Stunde Pause. Gestartet wurde, streng nach Uhr, im 30-sek-Abstand, und die zwingende Vorgabe war, als Paar gemeinsam zu starten und (nach Möglichkeit) auch gemeinsam anzukommen. Mundschutz außerhalb der Laufstrecke war Pflicht und auch für den Streckenverlauf gab es ein „Corona-Knigge“ mit verpflichtenden Hygiene-Regeln. Ein Großteil der Startgebühren floss., wie bei solchen Veranstaltungen üblich, einem karitativen Zweck zu. Unser „LG-Senior“ Werner Heiter hatte nach ziemlich langer „Abstinenz“ mal wieder Lust, an einem „richtigen Wettkampf“ teilzunehmen und sich für dieses Vorhaben Misaki Yoshinaga ausgesucht, eine ziemlich gute Läuferin japanischen Ursprungs, wohnhaft in Landau, ziemlich bekannt in der pfälzischen Laufscene und auf dem gleichen Niveau agierend, wie er selbst. Sie hatte ihm auch gleich freudig zugesagt und so standen die Beiden unter dem Teamnamen: „Deutsch-japanisches Mix-Duo“ und der Startnummer 270 (Late Train) nun am Start des Halbmarathons an der Günter-Klotz-Anlage in der Nähe der Europahalle. Genau um 11.44 Uhr ging´s los und auf schönen Rad- und Waldwegen entlang der Alb legten Misaki und Werner ein flottes Tempo vor. Das ging bis zum Km 9 gut, dann hatte unser eigentlich erfahrener „Dauerläufer“ Werner einen gewaltigen „Einbruch“, der mit zunehmender Intensität bis zum Zielstrich anhielt. Vor einer Woche noch hatten die Zwei die HM-Distanz ohne Probleme auf dem Rheindamm gemeistert, aber fast alle Läufer wissen, es gibt da halt Tage …. Nur seiner umsichtigen und stets aufmunternden Laufpartnerin Misaki war es zu verdanken, dass am Ende doch noch eine einigermaßen „gescheite“ Zeit heraussprang. In 2.06,39h überquerte das deutsch-japanische Mix-Duo Misaki und Werner gemeinsam die Ziellinie im Karl Kauffmann-Stadion und ließen sich anschließend das kalte (alkoholfreie) Radler auf dem ziemlich heißen Rasen schmecken. Trotz des Handikaps, Glückwunsch an unsere zwei erfolgreichen HM-Läufer.

 
Sevetlana Da Silva Vizemeisterin im Sprint
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Geschrieben von: Tanja G.
Samstag, 19. September 2020

Coronabedingt wurden die Pfalzmeisterschaften dieses Jahr in 4 Teile aufgeteilt. Am Samstag, den 5. September fanden die Sprintmeisterschaften in Ludwigshafen statt. Unser Nachwuchstalent Sevetlana Da Silva ging hier in der W13 über die 75m an den Start. Mit einem souveränen Vorlaufsieg sicherte sie sich in 10,30 sek die Finalteilnahme. Dort konnte die 13-jährige Athletin sich noch einmal auf 10,15 sek steigern und holte so den Vizetitel nach Rülzheim. Ihre Trainingskollegin Sophie Wenk startete ebenfalls über die 75m. Sophie qualifizierte sich gleich bei Ihren ersten Pfalzmeisterschaften in 11,40 sek für den Finallauf der W12. Im Finale erreichte sie dann in 11,56 sek den 8. Platz. Annika Müller startete auf den für sie ungewöhnlich kurzen 300m. In 46,18 sek lief Annika nur knapp am Treppchen vorbei und belegte Platz 4 der W15. Ceunyvania Da Silva kam im Vorlauf über 100m der WU18 in 14,40 sek ins Ziel.

 
„ Rennen gegen die eigene Uhr“, Herxheimer Benefiz Waldlauf.
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Geschrieben von: Stich Manuel
Sonntag, 23. August 2020

(hei) Es ist schon ziemlich lange her, seit der letzte Startschuss für einen „richtigen“ Volkslauf abgefeuert wurde, für die meisten war das wohl beim Auwaldlauf in Hördt. Geblieben sind monatelange Trainingsläufe ohne besondere Perspektiven oder Höhepunkte. Umso erfreulicher ist es, wenn man die Chance zu einem virtuellen Wettkampf, also gegen die eigene Uhr hat, und wenn dieser noch ganz in der Nähe auf der heimischen Trainingsstrecke stattfindet, ist das ein doppelter Ansporn. 2 Laufstrecken wurden angeboten, auf gelenkschonenden Waldwegen und innerhalb von 3 Tagen zu absolvieren. Die moderate Startgebühr kam einem sozialen Zweck zugute. Nachfolgend die „Corona-üblichen“ Ergebnisse aufsteigend nach Namen.

5 km:Stefan Birner hatte einen guten Lauf, er finishte die Runde in 19,34 min. Susanne Masser bewältigte die Strecke in 30,53 min und Michael Masser meisterte die Distanz in 23,55 min. Schneller unterwegs war Max Müller in 23,30 min, und noch schneller lief Tim Müller in 21,05 min. Helene Menzer überquerte die Ziellinie in 25,50 min, Emelie Sauter lieferte hervorragende 21,12 min ab, bei Sevetlana Da Silva blieb die Uhr bei 22,31 min stehen und Hanna-Marie Weber beendete das Rennen in 25,16 min..

10 km: Die zwei Runden-Strecke lief „Altmeister“ Werner Heiter bereits am Samstag in 51,29 min. „Doppel-Starter“ Michael Masser finishte sie in 51,21 min. Annika Müller legte hervorragende 43,56 min vor, Frederike Schierl überquerte in 48,18 min die Ziellinie an der Herxheimer Grillhütte und Janik Wahrheit toppte das Ganze in hervorragenden 38,59 min.

 
„ Es geht wieder los“, die Ergebnisse des virtuellen LG-Wettkampfes.
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Geschrieben von: Stich Manuel
Freitag, 10. Juli 2020

(hei) Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen, getreu diesem Wahlspruch und um die seit Anfang März fortdauernde, lange wettkampflose Zeit zu überbrücken, rief unser „Dauerläufer“ Werner zu einen „virtuellen LG-Wettkampf“ auf. Das heißt, innerhalb von ca. 2 Monaten eine Strecke von 5 bzw. 10 km „alleine gegen die Uhr„ (und den eigenen Schweinehund) zu absolvieren und eine bestmögliche Zeit abzuliefern. Nachweis ist ein Foto der gelaufenen Kilometer und die erreichte Zeit auf der eigenen Laufuhr. Der „Untergrund“ bzw. die Laufstrecke spielen keine Rolle. Zwar blieb die Teilnahme etwas hinter den Erwartungen zurück, aber trotzdem gebührt allen „Wettkämpfern“ ein dickes Lob für ihr Engagement.

5 km:Erfahrungsgemäß gab es auf der Kurzstrecke die meisten Ergebnisse, und hier dominierte die Jugend um Trainerin Tanja. Die Ergebnisse: Annika Müller wu16 = 19,59 min (4,00´/km), Tim Müller mu14 = 20,24 min (4,05´/km), Emelie Sauter wu14 = 21,14 min (4,15`/km), Luis Hartenstein mu18 = 22,07 min (4,25´/km), Max Müller mu14 = 22,17 min (4,27´/km), Sevetlana da Silva wu14 = 23,31 min 4,42´/km), Helene Menzer wu14 = 23,43 min (4,45´/km), Nino Köllmer mu14 = 23,58 min 4,48´/km), Hanna Marie Weber wu20 = 24,43 min (4,57´/km), Felix Dilger mu18 = 25,04 min (5,00´/km), Sophie Wenk wu14 = 30,23 min (6,05´/km), Tanja Hellmann M20 = 17,59 min (3,36´/km), Michael Waldinger M50 = 19,31 min (3,55´/km), Werner Heiter M70 = 23,00 min (4,36´/km) und Christoph Kempenich M30 = 23,15 min (4,39´/km).

10 km:Tanja Hellmann M20 = 38,36 min (3,52´/km), Christoph Kempenich M30 = 48,34 min (4,52´/km), Werner Heiter M70 = 49,03 min (4,55´/km) und Misaki Yoshinaga W30 = 56,16 min (5,38´/km. Wie schon gesagt, Dank an alle virtuellen Wettkämpfer, wir werden versuchen, allen Teilnehmern eine entsprechende Urkunde der LG Rülzheim zukommen zu lassen bzw. einen Ausdruck zu ermöglichen. Na dann, bis zum nächsten „echten“ Wettkampf, bleibt gesund und trainiert auch weiterhin fleißig eure Muskeln.

 
Run Solo – Energie-Südwest-Cup Landau
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Geschrieben von: Tanja G.
Sonntag, 03. Mai 2020

Am 26. April wäre eigentlich die Auftaktveranstaltung des Energie-Südwest-Cups in Landau gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation entschied sich der Veranstalter zu einem virtuellen Rennen, dem Run Solo. Dazu wird sich online angemeldet, anschließend läuft jeder Teilnehmer alleine die 5 oder 10 km Distanz mit einer GPS Uhr. Anhand der GPS Daten, welche an den Veranstalter geschickt werden, wird dann eine Ergebnisliste erstellt.

Auch die Rülzheimer Jugend war erfolgreich über 5 km mit am Start. Tim Müller lief in sehr starken 19:36 min nur ganz knapp an seiner Bestzeit vorbei. Von knapp 200 Teilnehmern war dies die 4. schnellste Zeit und die schnellste Zeit unter allen Jugendlichen (1. MU14) für den erst 12-jährigen Athleten. Seine Schwester Annika konnte ihre Bestzeit sogar um eine halbe Minute verbessern und blieb mit 19:53 min erstmals unter 20 Minuten. Damit war auch Annika schnellste Jugendliche (1. WU16) und sogar zweitschnellste Frau insgesamt. Nino Köllmer erreichte mit 22:12 min ebenfalls eine gute Zeit und Platz 5 in der MU14. Emelie Sauter benötigte 22:34 min und sicherte sich damit den Sieg in der WU14. Ebenfalls am Start waren Michael und Susanne Masser. Michael benötigte 24:41 min, Susanne 29:08 min.

 
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